Geändertes Verfahren für Ausnahmegenehmigungen ab 2015

Aufgrund einer Änderung des Ökolandbaugesetztes wurden in den Bundesländern Hessen, Rheinland-Pfalz und Sachsen die Zuständigkeiten zur Erteilung von Ausnahmegenehmigung ab 01.01.2015 geändert. Für Bayern werden die Änderungen der Zuständigkeiten erst bekannt gegeben. Ab diesem Datum darf die Kontrollstelle lediglich die Ausnahmegenehmigungen für nicht-ökologisches Saatgut und nicht-ökologisches Vermehrungsmaterial erteilen.

Zukünftig müssen folgende Ausnahmegenehmigungen von der Behörde genehmigt werden:

  • Umgang mit Tieren, Art. 18 (1)
  • Verwendung der Zusatzstoffe der Natriumnitrit und Kaliumnitrat, Art. 27
  • Rückwirkende Anerkennung von Flächen, Art. 36 (2)
  • Anbindung in kleinen Betrieben, Art. 39
  • konventioneller Geflügelzukauf, Art. 42
  • konventioneller Tierzukauf, Art. 9 (4)

Der jeweilige Antrag muss bei der Kontrollstelle eingereicht werden und wird von uns an die zuständige Behörde weitergeleitet. Bundeslandspezifische Fristen zur Antragstellung sind zu beachten.